1933 bis 1944


Johann Schwarz-Widerstandskämpfer in Baesweiler
Johann Schwarz-Widerstandskämpfer in Baesweiler

Baesweiler: Widerstand im Nationalsozialismus

Im Stadtarchiv Baesweiler findet man nur wenige Unterlagen zum Widerstand im 3. Reich. Das ist verständlich, wenn man bedenkt, dass sich dort nur Akten befinden, die unmittelbar mit der Arbeit der Gemeindeverwaltung zusammenhängen. Bei Regimefeinden waren in der Regel die Gestapo und die örtliche oder überörtliche Organisation der NSDAP beteiligt. Deren Akten befanden sich demnach auch nicht im hiesigen Verwaltungsarchiv. Diese Unterlagen wurden vor dem Einmarsch der Amerikaner 1944 nach Köln ausgelagert.

Ein kleiner Beitrag dazu aus dem Stadtarchiv. 

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Aus dem Stadtarchiv
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Jüdischer Friedhof, Reichspogromnacht, Stolpersteine


1938 - Nov. - 09

Stolpersteine David Randerath

Die kleine jüdische Glaubensgemeinde hatte sich in Setterich, Bahnstraße 9, eine Betstube eingerichtet. Nach mündlichen Berichten verwüsteten Nazi-Schläger der SA am Abend des 9. November die Einrichtung und warfen die Gebetbücher auf die Straße.

Juden waren mehr als 200 Jahre geachtete Mitbürger in Baesweiler. Zeugnis geben davon die Grabsteine des Judenfriedhof in Baesweiler-Setterich. Eine Dokumentation ist hier zu finden.

Zur Erinnerung an das Leiden der jüdischen Mitbürger in der Nazi-Zeit wurden 2014 die ersten Stolpersteine verlegt.

 



Lutz Wysocky
Lutz Wysocky

Eine NS-Karriere beginnt in Baesweiler

 Manchmal ist es nur Zufall. Zuerst wurde im Stadtarchiv die Anfrage eines Dieter Krusenberg von 1997 gefunden. Er wünschte Informationen über einen Lutz Wysocki. Der sollte hier in Baesweiler in der Nazi-Zeit tätig gewesen sein. Man konnte ihm damals nicht weiterhelfen, weil das Stadtarchiv noch nicht alle Akten aufgearbeitet hatte. Weiter ...

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Lutz Wysocky
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Peter Kaspar - als Widerständler hingerichtet
Peter Kaspar - als Widerständler hingerichtet

Baesweiler: Bergarbeiter, Kommunist und Widerständler

In Baesweiler war die kommunistische Partei seit 1924 aktiv unteren den Bergleuten auf der Zeche Carl-Alexander. Seit 1929 hatte die KP fünf gewählte Mitglieder im Gemeinderat. Weiter ...

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