Archiv 2015



Die Archive der Vorjahre finden Sie über die Auswahl im Untermenü Archiv oben auf dieser Seite.

Hier gibt es das Programm für das 1. Halbjahr 2016 und für das zweite Halbjahr 2015


1935 Maikundgebung

Die Zeche Carl-Alexander in der Nazi-Zeit


Referent Klaus Peschke wird sich mit der ehemaligen Zeche „Carl Alexander“ in der Zeit des Nationalsozialismus befassen. Das Dorf Baesweiler ist zu jener Zeit im Zuge des Ausbaus des Bergwerks bereits zu einer Industriegemeinde geworden. Der Vortrag geht zunächst auf die Zeit von 1918 bis 1933 ein, als der rasche Zuzug von Tausenden von Bergarbeitern und die politischen Auseinandersetzungen im ganzen Reichsgebiet den beschaulichen Ort Baesweiler erreichten. Die Arbeiterschaft der Zeche wurde von den Agitatoren der Kommunisten und Nazis als wichtige Zielgruppe im Kampf gegen die Republik angesehen. Die Nazi-Herrschaft in Baesweiler, eingesetzte Zwangsarbeiter in der Zeche und die Befreiung im Oktober 1944 sind weitere wichtige Themen, auf die der Referent eingehen wird. Die Kooperationsveranstaltung zwischen der Volkshochschule Nordkreis Aachen und dem Geschichtsverein Baesweiler wird gezielt eine Thematik beleuchten, die bei bisherigen Vorträgen zur Bergwerksgeschichte des Ortes allenfalls gestreift worden ist.
Zeit: 8. Dezember 2015, 19:00 Uhr
Ort: Gymnasium Baesweiler, Otto-Hahn-Straße 16-18, Raum 3001, Baesweiler
Eintritt: Frei
Anmeldung: Volkshochschule Nordkreis Aachen, Tel. 02404-90630 oder Günter Pesler, Tel. 02401-4902 oder E-Mail: Pesler

Vortrag von Günter Pesler
„Rassistischer Antisemitismus im 19. Jahrhundert“

so lautet das Thema eines Vortrags des Geschichtsvereins Baesweiler am Dienstag, 24. November, 19:00 im Gymnasium Baesweiler (Otto-Hahn-Straße 16-18, Raum 3001). Günter Pesler wird eine Phase in der deutschen Geschichte beleuchten, in der die Grundlagen gelegt worden sind, auf die sich die Nationalsozialisten im Dritten Reich bei dem Versuch stützten, das europäische Judentum zu vernichten. Nicht umsonst sagte der polnische Aphoristiker Stanislaw Jerzy Lec: „Und der arme Hitler dachte, der Antisemitismus wäre allein Sache des Nationalsozialismus.“ Er bringt damit zum Ausdruck, dass viele der im Nationalsozialismus gegen das europäische Judentum getroffenen verbrecherischen Maßnahmen in theoretischen Diskursen bereits lange vorher gedacht und auch ausgesprochen waren. Spätestens mit dem Erstarken des rassistischen Antisemitismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Frage, wie mit den Juden umzugehen sei, breit diskutiert. Insbesondere in bürgerlich-konservativen und studentischen Kreisen gehörten dabei eliminatorische Überlegungen ebenso dazu wie in einer Vielzahl von Schriften. Die Überzeugung, dass Juden nicht „deutsch sein“ können, und zwar trotz ihrer massiven Integrations-, ja gar Assimilationsbemühungen, war eine weit verbreitete Meinung. Wie konnte es dazu kommen? Wer waren die Meinungsführer in der Debatte? Gibt es in unserer Region Bezüge zur Thematik? Günter Pesler führt in dieser Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Nordkreis Aachen in die Gedankenwelt des rassistischen Antisemitismus des 19. Jahrhunderts ein.
Übrigens: Auch wenn die Thematik weit weg erscheinen mag, hat sie mehr mit heutigen auf Minderheiten bezogenen Diskussionen zu tun, als auf den ersten Blick zu vermuten ist.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen bitte bei der Volkshochschule Nordkreis Aachen (Tel. 02404-90630) oder beim Geschichtsverein Baesweiler (Tel. 02401-4902 oder E-Mail: Pesler).


Alemannia Aachen unter dem Nationalsozialismus
Vortrag von Markus Maassen

Nicht nur Parteien und Gewerkschaften wurden von den Nationalsozialisten vereinnahmt, auch Sportvereine unterlagen der sog. Gleichschaltung. So erging es auch dem Traditionsverein Alemannia Aachen. Schon bald nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte 1933 erhielt die Funktionärsebene des Vereins eine andere Struktur und wurde streng nach dem Führerprinzip ausgerichtet. Der Vortrag des Historikers Markus Maassen befasst sich dabei nicht nur mit der politischen Einflussnahme und den daraus resultierenden Konsequenzen für den Fußballverein, er nimmt auch Einzelschicksale von Fußballern in den Blick, deren Lebensläufe durch die veränderten politischen Verhältnisse sich vollkommen gegensätzlich entwickelten: Max Salomon und Reinhold Münzenberg. Während Münzenberg seine Karriere fortsetzen konnte und sogar an zwei Fußball-Weltmeisterschaften teilnahm, machte Salomon am 19. März 1933 sein letztes Spiel für die Alemannia. In der damaligen Vereinszeitung hieß es lapidar: „Salomon trat infolge der Zeitrichtung ab.“ Trotz seiner Flucht über Belgien und Frankreich entkam er der Verfolgung nicht: 1942 wurde er mit dem Ziel Auschwitz deportiert. Neben Salomon wurden noch weitere ehemalige Fußballspieler von Alemannia Aachen in den nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern umgebracht. Der Referent wirft einen Blick zurück auf eine Zeit, in der selbst Sportvereine keine Nischen bildeten: die nationalsozialistische Politik duldete auch hier keine unkontrollierten Freiräume.
Daten: Dienstag, 17. November 2015, 19:00 - 21:00 Uhr
Ort: VHS Aachen, Peterstraße 21 – 25, 52062 Aachen, Raum 214
Eintritt: Frei
Anmeldung: Volkshochschule Aachen
Peterstraße 21-25
52062 Aachen
Tel. 0241-4792-111
Fax 0241-40 60 23
vhs@mail.aachen.de

Vortrag von Dr. Herbert Ruland
„Die Menschen im Vierländereck und der Große Krieg – Leben und Leiden der Grenzbevölkerung im Ersten Weltkrieg“


August 1914: Für die Menschen im damaligen Vierländereck Belgien, Deutschland, Niederlande und Neutral-Moresnet endete die Zeit des friedlichen Zusammenlebens. Die Grenzen schließen, der alltägliche Austausch in vielfältiger Form endete abrupt: Lebensmittelpreise schnellten in die Höhe, das Militär führte auf allen Seiten umfangreiche Requirierungen durch und Mobilmachungen liefen an. Dr. Ruland, Wissenschaftlicher Leiter Grenzgeschichte an der Autonomen Hochschule der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen, wird in seinem Vortrag noch auf andere Aspekte eingehen, die das Leben der Menschen angesichts des Kriegsausbruchs erschwerten. Nicht die militärische Auseinandersetzung steht dabei im Vordergrund, sondern die Veränderung des Alltags. Dr. Herbert Ruland erforscht seit vielen Jahren diese individuelle Dimension des Zeitgeschehens.
Zeit: Donnerstag, 12. November 2015, 19:00 Uhr
Ort: „Zur alten Schmiede“, Aachener Straße 240, 52499 Baesweiler
Eintritt: Frei
Anmeldung: Günter Pesler, Tel. 02401-4902 oder E-Mail:Pesler


Dr. Ulrich Schroeder
Führung in der Friedenskapelle (alte Friedhofskapelle)

Auch in diesem Jahr wird Dr. Ulrich Schroeder zu Allerheiligen Hintergründe zur Geschichte der Friedenskapelle erläutern. Im Zentrum der Ausführungen stehen die künstlerischen Darstellungen von Prof. Dr. Dohmen und Rolf Kretzschmar. Sowohl die Fenster der Kapelle als auch die im Innern befindliche Skulptur und das Eingangstor enthalten Botschaften, die von Dr. Schroeder interpretiert werden.
Zeit: Sonntag, 1. November 2015
12 :30 - 13:30 Uhr und 15:00 - 16:30 Uhr
Ort: Friedenskapelle, Friedhof Baesweiler, Eingang Grabenstraße
Eintritt: Frei
Anmeldung: Nicht erforderlich

6. Tag der Genealogie
des Arbeitskreises Familienforschung im Geschichtsverein Baesweiler e.V.


Zeit: Samstag 24.10.2015 - Sonntag 25.10.2015
jeweils 10-17 Uhr
Ort: Burg Baesweiler, Burgstraße, 52499 Baesweiler


Der Arbeitskreis Familienforschung stellt seine Totenzettelsammlung vor und bietet die Möglichkeit zur Recherche in seinem Datenbestand.
Mitglieder des Arbeitskreise Familienforschung stellen Ihre Forschung vor.

Jürgen Brockauf und Dietmar Petschel zeigen ihren Modellaufbau von "Carl-Alexander".

Außerdem sind zahlreiche Aussteller mit genealogischem Bezug anwesend, u.a. Gisbert Berwe (Genealogie-Programm GenPlus), Iris Gedig (Familienbuch Euregio), AGOF und die WGfF.
Hier können Sie den Flyer bekommen

Halde

40 Jahre Carl Alexander
20. - 23. August 2015

Ort: Carl Alexander Park, Rotes Haus
Do. + Fr. 20./21. August 14 – 18 Uhr
Sa. + So. 22./23. August 10 – 18 Uhr
...weiter Informationen hier downloaden

19. August, 19 Uhr im „ITS“:
23. Baesweiler Wirtschaftsgespräch.
Thema: Schichtwechsel. Bis 1975 unter Tage – wie sieht’s 2015 über Tage aus?



Hier gibt es das Programm vom 1. Halbjahr 2015 zum Download.


So viel Anfang war noch nie
Der Beginn des Wiederaufbaus in Aachen am Ende des 2. Weltkriegs
Vortrag von Dr. Holger A. Dux

Als Aachen am 21. Oktober 1944 unter amerikanische Besatzung geriet, lebten noch etwa 6.000 Menschen in der Stadt, in Bunkern, Kellern und Ruinen. Mit und mit kehrten mit dem Ende der Kampfhandlungen und verstärkt nach Kriegsende ab Mai 1945 die Evakuierten zurück. Die Bevölkerungszahl in Aachen stieg demzufolge in kurzer Zeit stark an, die infrastrukturellen Bedingungen waren allerdings katastrophal.
Wie können die Menschen versorgt werden? Wo sollen sie angesichts von weit mehr als 30.000 zerstörten Wohnungen leben? Fragen, die die Stadtverwaltung vor enorme Probleme stellte. Wie stellten sich die Stadtplaner den Wiederaufbau vor? Wie hat sich das Bild von Aachen in den Folgejahren verändert? Gab es Ideen, Visionen, wie die „Wiederbelebung“ erfolgen könnte? Wenn ja, haben sie zu dem heutigen Erscheinungsbild der Stadt beigetragen? Diesen Fragen geht der Referent nach, veranschaulicht durch Karten und zeitgenössischen Fotos.


Daten: Dienstag, 23. Juni 2015, 17:30 - 19:00 Uhr
Ort: VHS Aachen, Peterstraße 21 – 25, 52062 Aachen, Raum 214
Eintritt: 6,- €
Anmeldung: Tel. 0241-4792-0
E-Mail: VHS@mail.aachen.de

KONINKLIJKE HARMONIE VAN THORN OPGERICHT 1812

150-jährige Jubiläumsfeier des Prädikates “Königlich” (1865-2015)
Einladung zum Nachmittag ‚Kulturerbe in Thorn‘, am Freitag, dem 15. Mai 2015

Impressionen eines hochadligen Damenstifts


-> Hier finden Sie die alle weiteren Informationen

..... ->und auch einen Pressebericht


Vor 40 Jahren
Von Carl-Alexander zu Emil Mayrisch

Termin: Dienstag, 12.5.2015, 15:00-17:00 Uhr
Ort: Haus Setterich, Emil Mayrisch Str. 20
... -> hier gehts zu weitern Infos

Kulturarchiv der Stadt Würselen

am Montag, dem 4.5.2015 um 19 Uhr
im Alten Rathaus Würselen, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen
Eintritt: frei
Anmeldung: VHS Nordkreis Aachen Tel. 02404-906314

... -> hier geht es zu den genaueren Informationen

Rolduc Rolduc Rolduc Rolduc

Eurode

Euregionaler Geschichtsmarkt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Eurode 2000+ Kerkrade
Sonntag, 26. April 2015, 11.00 - 17.00 Uhr, Abtei Rolduc, Heyendallaan 82, NL-6464 Kerkrade

In der Grenzregion Deutschland/Niederlande/Belgien sind eine ganze Reihe von Vereinen aktiv, deren Aufgabe und Ziel es ist, das historische und kulturelle Erbe ihrer Städte und Gemeinden zu bewahren, die Forschungsarbeit leisten, genealogisch tätig sind und die Ergebnisse ihrer Arbeit regelmäßig durch diverse Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Geschichtsverein Baesweiler und die Stiftung Eurode 2000+ möchten die umfangreichen historischen Tätigkeitsfelder der im Grenzgebiet aktiven Geschichtsvereine gerne in einer gemeinsamen Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentieren.

Teilnehmerliste Vorträge am Sonntag 26. April

Vortrag: Kerkrade een Romeinse stad. Archäologe Frau Hilde Vanneste Belgien. Zeit: 11.30 – 11.50
Federatie Historie Sittard-Geleen-Born: Vortrag: Archief Bisdom Luik / Rolduc. Herr Drs. A.M.M.P. Janssen Zeit: 12.00 – 12.20
De Domijnen-EHC/SOLEUR: Vortrag: Aezelproject. Herr Drs. Peer Boselie. Zeit: 12.30 – 12.50
Vortrag: Weinstr. Herzogenrath – Valkenburg. Herr Hary van Aken. Zeit: 13.00 – 13.20
Geschichtsverein Aachen: Vortrag: Grenzgeschichte. Herr Dietmar Kottmann. Zeit: 13.30 -13.50
Geschichtsverein Jülich: Vortrag: Spüren des Deutschen Ordens. Herr Guido Büren. Zeit: 14.00 -14.20
LGOG Parkstad: Vortrag: Bergbaustreik. Herr Martin .v. Weerden. Zeit: 14.30 – 14.50
AKV - Sammlung Crous: Vortrag: Recht und Unrecht – 1200 Jahre Justiz in Aachen. Herr Dieter Bischoff. Zeit: 15.00 – 15.20
Sjtichting Genealogiek Sjénne: Vortrag: De Bokkenrijders. Herr Frits Schoonbrood. Zeit: 15.30 – 15.50
Verlag Ammianus Aachen: Buchvorstellung: "Verbranntes Land" Frau Judith Vogt mit Gatten Christian Vogt. Zeit: 16.00 – 16.30
Bergbaudenkmal Adolf: Buchvorstellung: Herr Jürgen Klosa. Zeit: 16.40 – 17.00


-> Lesen Sie hier den kompletten Brief
-> Wegbeschreibung nach Rolduc

Die Rheinlande im 19. Jahrhunder: Schulen für das Volk

Freitag, den 10. April 2015 im Rahthaus Linnich


- > Einladung zur Jahreshauptversammlung
am Donnerstag, dem 26.3.2015 um 19 Uhr


- > Einladung zum Treffen des AK Forschung und Veröffentlichung am Montag, dem 9.3.2015 um 19 Uhr


Rheinprovinzen - > Einladung zum Vortrag von Frau Prof. Dr. Vaeßen

200 Jahre Königreich der Niederlande


5.3.2015 19 Uhr "Zur Alten Schmiede" Aachener Str. 240

Exkursion mit Rolf Beckers
„Spuren des Bergbaus im Wurmtal zwischen Würselen und Herzogenrath“

Zeit: Samstag, 28. Februar 2015, 13:00 – 16:30 Uhr
Treffpunkt: Wanderparkplatz oberhalb des Teuterhofes

Zufahrt über die Schweilbacher Straße (L23, Verbindungsstraße zwischen Würselen und Kohlscheid) und zu Beginn der Links- kurve oberhalb des Teuterhofes rechts in den schmalen Weg einbiegen.

Die Exkursion unter der Leitung von Rolf Beckers schließt thematisch an den Lichtbildvortrag vom 19. Februar im Lokal „Zur Alten Schmiede“ an. Die Spuren, die der Bergbau in unserer Region hinterlassen hat, werden nun praktisch erkundet. Ehemalige Betriebsgebäude, verschüttete Schächte, Stollen, geologische Besonderheiten, Kohleflöze usw. sind Belege dafür, wie intensiv der Bergbau Einfluss auf das Leben der Menschen und die Landschaft genommen hat. Da die Wanderung einen Zeitansatz von ca. 3 – 3,5 Stunden hat und einige Steigungen überwunden werden müssen, sind Kondition und festes Schuhwerk erforderlich.

Teilnahme: Frei
Anmeldung: Günter Pesler, Tel. 02401-4902 oder E-Mail: E-Mail Pesler

Zeche 1930

„Auf den Spuren des Bergbaus“ - Vortrag von Rolf Beckers

Zeit: Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:30 Uhr
Ort: „Zur Alten Schmiede“, Aachener Straße 240, 52499 Baesweiler

Vor 40 Jahren schloss „Carl-Alexander“ in Baesweiler seine Pforten. Es war nicht die erste und sollte auch nicht die letzte Zeche sein, die ihren Betrieb im Aachener Revier einstellte. Die runde Jahreszahl ist für den Geschichtsverein Baesweiler ein willkommener Anlass, einen Blick auf die Hinweise zu werfen, die uns heute noch an den Industriezweig erinnern, der weit mehr als ein Jahrhundert lang das Leben der Menschen in der Aachener Region bestimmte. In seinem Vortrag wird Rolf Beckers das Erbe des Bergbaus beleuchten, welches uns noch in vielen Facetten begegnet, und gleichzeitig den Blick für die zahlreichen „Spuren“ schärfen, die an die Bergbautradition des Aachener Reviers heute noch erinnern: Gebäude, Museen, Denkmale, öffentlich zugängliche Sammlungen, Halden und geologische Besonderheiten. Zahlreiche Lichtbildaufnahmen ergänzen den Vortrag.

Eintritt: Frei
Anmeldung: Günter Pesler, Tel. 02401-4902 oder E-Mail: E-Mail Pesler

Dienstag, 10. Februar 2015, 19.00 Uhr
Pfarrhaus St. Sebastian, An St. Sebastian 2, 52146 Würselen

Der Vortrag schlägt einen Bogen von der antiken Judenfeindlichkeit über den christlichen Antijudaismus bis hin zum rassistischen Antisemitismus und der spezifischen Form des Antisemitismus nach 1945. Die Ursachen der Judenfeindlichkeit werden ebenso erläutert wie die Auswirkungen für die Menschen mit jüdischer Relgionszugehörigkeit, die mithilfe zahlreicher Beispiele beschrieben werden.

Eine Voranmeldung ist wegen des begrenzten Platzangebotes erforderlich: 02405-426477

Weitere Einzelheiten zum Vortragsabend finden Sie im Internet unter www.sankt-sebastian-wuerselen.de oder direkt unter diesem - > Link

„Heimatfront 1914-1918“

Selbstzeugnisse von Kriegsteilnehmern aus dem Kreis Heinsberg

Ausstellung im BEGAS HAUS – Museum für Kunst und Regionalgeschichte

Die Sonder-Ausstellung im Begas Haus in Heinsberg beinhaltet zwei Schwerpunkte: Lebenswege und Einzelschicksale von Kriegsteilnehmern aus dem hiesigen Raum sowie die Darstellung der durch den Ersten Weltkrieg stark geprägten Alltagskultur. Die Schicksale der Soldaten werden dabei durch Tagebücher, Briefe, Bildpostkarten und historische Fotografien deutlich. Die ausgewählten Exponate vermitteln ein Bild einzelner Kriegsschauplätze und geben Einblick in die mentale Verfassung von Menschen aus dem Kreis Heinsberg, die sich plötzlich einer Materialschlacht ausgesetzt sahen, die mit ihren persönlichen Vorstellungen vom „ehrenhaften Kampfe“ nichts gemein hatte. Die ausgestellten Zeugnisse der Alltagskultur – teils noch nie gezeigte Exponate – verdeutlichen hingegen, in welchem Ausmaß die Gesellschaft von militärischen Leitbildern bestimmt wurde, wie allgegenwärtig der Krieg in der „guten Stube“ war.
Neben den u. a. allgemeinen Öffnungszeiten findet jeweils sonntags (außer 21.12.2014) um 16.00 Uhr eine Führung durch die Wechselausstellung HEIM@TFRONT 1914-1918 statt.
Führungen sind auch auf Anfrage möglich. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Die Teilnahme kostet jeweils 3,00 € pro Person (zzgl. Eintritt).

Daten:
28. Oktober 2014 bis 1. Februar 2015
Dienstag – Samstag 14:00 – 17:00 Uhr
Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Ort:
BEGAS HAUS – Museum für Kunst und Regionalgeschichte
Hochstraße 21, 52525 Heinsberg

Eintritt: 4,- €

Kalenderblatt

Geschichtsverein Baesweiler erstellt Kalender 2015
Historische Motive der Stadt und der Ortsteile


In Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler und der Kalender-Manufaktur Verden hat der Geschichtsverein Baesweiler einen Kalender für das Jahr 2015 erstellt, der 13 historische Motive – inkl. Deckblatt – enthält. Bei der Zusammenstellung der einzelnen Aufnahmen und der Verteilung auf die 12 Monate wurde darauf geachtet, dass sich jeweils ein Motiv aus der Stadt und eines aus einem Ortsteil abwechseln. Die teils sehr alten Fotos zeigen Örtlichkeiten, die heute noch existieren, wenn auch durch den Wandel der Zeit in veränderter Form. Enthalten sind aber auch Gebäude, die aus unterschiedlichen Gründen inzwischen aus dem Stadtbild verschwunden sind; ein Beispiel hierfür ist das Gut „Alt Merberen“. Darüber hinaus werden besondere Ereignisse der Ortsgeschichte dargestellt. Unter den Bildern befinden sich kurze Texte, die das Motiv und seine historischen Hintergründe erläutern.
Bei dem hier abgebildeten Motiv – es ist das Deckblatt des Kalenders - handelt es sich um eine Luftaufnahme aus dem Jahre 1959. Sie zeigt im Vordergrund den Reyplatz und im Hintergrund die 1975 stillgelegte Zeche „Carl-Alexander“.
Der Kalender ist exklusiv in der Buchhandlung Wild (Tel.: 02401-1577) in Baesweiler zu 13,- € erhältlich. Die Nachfrage nach dem Kalender ist bereits groß, es können aber je nach Bedarf bis Weihnachten weitere Exemplare nachbestellt werden. Wenn Sie also noch auf der Suche nach einem nicht alltäglichen Weihnachtsgeschenk sind, würde sich Frau Mathilde Wild sicherlich sehr über einen Besuch freuen.