Rückschau auf das Jahr 2009

Dezember 2009
Heimatbuch

Heimatbuch erschienen

Ganz brandneu ist ein Heimatbuch erschienen, das die Ortsteile Loverich, Floverich und Puffendorf beschreibt. Verfasser ist unser Vorstandsmitglied Willi Johnen. Herausgeber ist die Interessengemeinschaft der drei Ortsteile. Die Auflage beträgt nur 750 Ex., über 650 sind bereits verkauft.
Auskünfte für Interessenten: Willi Johnen, Beggendorf, Tel.: 02401-5041.



Bericht der Aachener Zeitung v. 20.11.2009, S. 22 Nr. 271. Autor: Sigi Malinowski

Spurensuche mit fachlicher Hilfe

Großer Andrang herrscht beim Tag der Genealogie des Geschichtsvereins Baesweiler. Tafeln mit Stammbäumen, Urkunden und Bildern. Suche nach Räumen für das Archiv beschäftigt Mitglieder.
2009 Tag der Genealogie
Reise in die Vergangenheit: Das Hotel "Zur Krone", das früher unter dem Namen Kellenter geführt wurde, gehört zum Familienzweig von Sascha Kochs (li.)Von ihm ließen sich Besucher des Genealogie-Tages in Baesweiler gern über den Stammbaum erzählen. Weiter ...



Großer Andrang beim Tag des Offenen Denkmals

Auf römische Funde neugierig


Das war für unser Ausstellungsteam René Janssen, Alexander Plum und Klaus Peschke doch eine freudige Überraschung.Im Roten Turm am Carl-Alexander-Park fanden sich zur Ausstellung von römischen Funden in und um Baesweiler mehr als 400 Besucher ein.
Dipl. Ing. Iris Tomczak-Pestel und ihre Mitarbeiter von der Stadt Baesweiler hatten in umfangreicher Vorbereitung Stücke der VIA BELGICA im Feld sichtbar gemacht. In Setterich hatte sich der dortige Geschichtsverein engagiert. Bei Besuchern an der Halde Carl Alexander war der neue Aussichtspunkt mit Blick von oben auf die römische Straße ein Renner. Ja, und natürlich der Ausstellungsraum im Café Cap-cina. Dank hier auch an den Café-Betreiber Abi Lazreg, der der Stadt und uns den Raum bereitstellte.
Mehr über römische Funde kann man vom Autor Alexander Plum lesen, der einen Beitrag in der neuen Schriftenreihe des Baesweiler Geschichtsvereins vorbereitet, der erscheint im März 2010.



Fries von Benno Werth


20.8.2009
Odyssee im Roten Turm am CAP beendet

1952 hatte der damals noch unbekannte Künstler Benno Werth, später Professor in Aachen, einen Entwurf für einen monumentalen Fries für die Zeche Carl Alexander gefertigt. Die Darstellung über den Bergbau sollte oben an der neu gebauten Lichthalle mit den Maßen 15 Meter mal 3 Meter angebracht werden. Es blieb beim Entwurf. Zu teuer. Die Entwurfsarbeit ist jetzt über der Tür im "Cappuccino" des Roten Turms im Carl-Alexander-Park angebracht.
Wilhelm Nacken (li) bringt hier mit Abi Lazreg, dem Inhaber des Cafés, eine Infotafel an.
Die künstlerische Arbeit war lange Jahre im Magazin der Zeche untergebracht, später hat sie Wilhelm Nacken vor der Vernichtung gerettet und in seinem Keller aufbewahrt,dann der Stadt Baesweiler übereignet. Auf Wilhelms Vorschlag hin war nach 47 Jahren im Carl-Alexander-Park ein geeigneter Ort zur Erinnerung auf dem ehemaligen Zechengelände gefunden: Roter Turm im Café, 1. Stock. Schauen Sie mal vorbei!


Bericht vom 16.8.2009
Blick zurück auf die Zeche Carl Alexander

Die Erinnerung an die große Zechenanlage stand im Mittelpunkt der Führung an der Halde. Wilhelm Nacken (Bildmitte), ehemaliger Leiter des Übertagebetriebs von Carl-Alex, begrüßte unter den 38 Interessierten so manchen Bekannten. Der nolstalgische Rückblick war bei einem Gang um das Zechengelände unvermeidbar. Aber auch der jetzt neu geschaffene Carl-Alexander-Park fand Anerkennung. Vermißt wurden Hinweistafeln mit historischen Erläuterungen, schließlich muß sich die Stadt ja der Vergangenheit nicht schämen. Angeregt wurde auch, einen Erzählkreis zum Thema der Arbeit auf der Zeche einzurichten. Ziel wäre es dann, eine entsprechende Veröffentlichung dazu vorzubereiten.