Arbeitskreis „Erster Weltkrieg“

Dieser Arbeitskreis des Geschichtsvereins Baesweiler ist der jüngste der fünf Arbeitskreise. Erst Anfang diesen Jahres (2014) gegründet, kann er noch nicht wie viele andere Institutionen, ob bundesweit wie TV oder regional/lokal wie z.B. die VHS agierend, mit fertigen Arbeitsergebnissen aufwarten, die einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden könnten. Er hat sich zunächst zum Ziel gesetzt, während der nächsten vier Jahre Material zu sammeln, zu sichten und zu interpretieren, das lokalen Bezug zu Baesweiler hat, zu seinen heutigen Bewohnern und das zeigt, wie die damalige große Politik das Leben der kleinen Leute bestimmt hat. Am Ende der „Laufzeit“ des Arbeitskreises könnten dann eine Ausstellung, kleinere und größere Artikel für die „Mitteilungen“ bzw. die kommenden Jahrbücher des GVB stehen.
Im Frühjahr diesen Jahres startete der Arbeitskreis mit einem Presseaufruf an die Baesweiler Bevölkerung, Erinnerungsstücke an diese Zeit vor hundert Jahren (Fotografien, Bücher, Orden, Urkunden, Gegenstände aller Art) dem Geschichtsverein vorübergehend zur Verfügung zu stellen, damit dieser sie begutachten und in digitalisierter Form abspeichern kann, so dass dieses Material für eine weitere Beschäftigung damit zunächst archiviert werden kann. Zunächst kamen auch einige Interessante Fundstücke zusammen, dann versiegte der Strom des abgelieferten Materials etwas. Deshalb sei an dieser Stelle der Aufruf noch einmal erneuert, sich einmal die Zeit zu nehmen und in alten Kartons auf dem Speicher oder im Keller nach Dokumenten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs zu forschen.
Die bisherige Arbeit hat eine statistische Übersicht über die Kriegstoten der Bürgermeisterei Baesweiler (Beggendorf, Baesweiler, Oidtweiler) erbracht, die bisher nur für die einzelnen Ortsteile und unvollständig vorlag. Ein weiteres Projekt ist die Filmvorführung in der Burg Baesweiler am 23.09.14 von dem Antikriegsklassiker „Im Westen nichts Neues“ aus dem Jahre 1930. Des Weiteren ist die Bearbeitung von Kriegserinnerungen eines Soldaten an der Westfront geplant. In den Sitzungen des Arbeitskreises wird über den Fortgang der einzelnen Arbeitsthemen gesprochen und auch aktuelle Eindrücke von Gesehenem (Filme, Ausstellungen) und Gelesenem (Bücher, Zeitungsartikel) besprochen und diskutiert. Bisher hat sich der Arbeitskreis einmal im Monat getroffen, für die Zukunft wird ein Treffen alle zwei Monate oder nach Bedarf öfter durchgeführt.
Der Arbeitskreis besteht aus vier Mitgliedern, zwei Damen und zwei Herren. Ansprechpartner für weitere Interessenten oder auch für Leute, die Material gefunden haben und zur Verfügung stellen wollen, ist
Peter Kullick, Tel. 02401/88808, E-Mail: peterkullick@gmx.de